Das Urfahraner Marktgelände verwandelte sich in eine XXL-Tanzfläche – eine ordentliche Portion Wildwest sorgte für ein stimmungsvolles Finale!

Zünftig und urig – hier ein Dirndl, dort die Lederne und mittendrin erstmals Cowboyhüte und dazu die passenden Stiefel: Am gestrigen Finaltag erfuhr der „Krone“-Fest- Frühschoppen eine Aufwertung – Country-Sound und Linedance verliehen der volkstümlichen Tradition erstmals einen Hauch von Wildem Westen. Aber der Reihe nach: Wie schon in den zwei Tagen davor kamen eingefleischte Fans zeitig aufs Gelände, um sich die besten Plätze zu sichern. Der Zwirn-Anhang in T-Shirts mit „Da Fress I an Hirsch“- und „Hoiwa7i“- Aufdruck dominierte die Biergarnituren vorne und jubelte frenetisch los, als die Lokalmatadore aus dem Mühlviertel pünktlich um 10 Uhr die Bühne betraten und gleich richtig loslegten. Leadsänger Jürgen Maier, ganz Profi, brachte das Partyvolk zum Toben, ohne das dieses bemerkte, dass seine Stimme in den vergangenen Tagen bereits ordentlich gelitten hatte. Hörbar heiser verriet er später: „Wir hatten Samstag einen Auftritt in Waldhausen, davor waren wir zwei Tage in Krems beim Stadtfest, meine Stimmbänder brauchen eine Pause.“ Fürs Publikum gab es am Donauufer aber keine Verschnaufpause: Es ging nahtlos mit den Grabenland Buam weiter. Die fünf Steirer, entdeckt bei der ORFTV- Show „Die Große Chance“, bewiesen von der ersten Minute an, dass sie wahre Stimmungsgaranten sind. Mit einem Mix aus Partyhits und Volksmusik brachten sie die Besucher zum Mitsingen und Mitschunkeln.

Danach war es soweit: Das Festgelände verwandelte sich zur XXL-Tanzfläche. Christoph Hippmann, von der gleichnamigen Tanzschule in Wels, gab den „Krone“-Fest-Fans einen Linedance-Crashkurs. „Wahnsinn, dass so viele mitgemacht haben! Ich bin überwältigt“, so Hippmann. Beim Auftritt der Chris Buggs Band wurde das Erlernte dann bei Liedern wie „Achy Breaky Heart“ und anderen Country-Krachern schwungvoll umgesetzt.

Bericht vom 25.August 2025 | Foto: Markus Wenzel